Die Qualität der Geschwindigkeitsanpassung ist, insbesondere beim Verlangsamen, Spitzenklasse. Wirklich, es ist soundmäßig tadellos!
Das alleine wäre schon 5 Sterne wert, insbesondere wenn man bedenkt, dass ich das Ergebnis auch immer noch mit meinen relativ betagten Geräten — iPad 1 und iPhone 4 — erreiche, die ja nicht gerade Supercomputer sind…
Hinzu kommt noch, dass es problemlos möglich ist,
• Songs zu importieren, auch aus Clouds und der eigenen Musiksammlung,
• darin viele Loops zu erstellen, speichern und abzurufen und
• bei jeder Wiederholung eine Tempo- und/oder Tonhöhenänderung auszuführen.
Insbesondere durch die Synchronisation der Loops wird der ASD damit zur Rehearsal & Study Machine…
Man stelle sich vor, einen Groove wie etwa Pastorius' “Teen Town” quasi unter dem Mikroskop vor sich zu haben, mit der Möglichkeit, fast stufenlos hinein- und wieder herauszuzoomen...! Also quasi im Kindergarten-Tempo zu beginnen und dann nach und nach immer fordernder....!
Oder man nehme einen Groove als Fingerübung — das kann ja auch ein winziger Loop sein! — und lasse diesen automatisch durch alle Tonarten kreisen; EXTREM PRAKTISCH!
Oder eben beides: durch die Tonarten und immer schneller...! 😉
Wenn man überhaupt irgendetwas bekritteln möchte, dann vielleicht das Design... Aber nun ja, auch ein Roland Jazz Chorus Amp z. B. oder gar einer von diesen ARP Synths überzeugt eher das Ohr als das Auge, finde ich. Und da sich die Elemente sehr gut verwenden lassen — sie reagieren sofort und haben die richtige Größe —, kann ich damit wunderbar leben.
Fazit: gesünder und nützlicher als eine Riesenpizza vom Lieferservice — absolut zu empfehlen! 😀
PS: wenn dir die rund 15 Euro zu viel Geld sind, „bloß“ dafür, auch längere und vor allem andere Stücke zu bearbeiten — dann brauchst du das nicht. Nimm's nicht. Ich mein's ernst. 🤨