Skat Palast ist für mich längst kein normales Skatspiel mehr, sondern vor allem ein Paradebeispiel dafür, wie man mit einem miserablen Algorithmus ein eigentlich gutes Spiel kaputtmachen kann. Es geht nicht nur um Werbung oder Premium-Kram – das eigentliche Problem ist das Spiel selbst. Die Kartenverteilungen wirken über weite Strecken einfach unnatürlich, unausgewogen und oft so, als solle gezielt Frust erzeugt werden.
Natürlich gibt es beim Skat schlechte Phasen, aber hier hat man viel zu oft das Gefühl, dass nicht Können oder Erfahrung entscheiden, sondern irgendein System im Hintergrund, das für künstliche Spannung sorgen soll. Genau dadurch geht jedes Vertrauen verloren. Wenn sich Spielverläufe ständig seltsam, überzogen und wenig nachvollziehbar anfühlen, macht das Ganze irgendwann einfach keinen Spaß mehr.
Dazu kommen dann noch Werbung, Chips, Premium-Angebote und der allgemeine Eindruck, dass möglichst lange gebunden und zum Geldausgeben motiviert werden soll. Aber selbst das wäre noch erträglich, wenn wenigstens das eigentliche Skatspiel fair und sauber wirken würde. Tut es für mich aber nicht.
Fazit: Optik und Funktionen mögen ordentlich sein, aber was nützt das, wenn der Algorithmus das Spielgefühl ruiniert? Für mich wirkt Skat Palast eher wie Frustverwaltung mit Kartenoptik als wie ehrliches Online-Skat.