Ente überzeugt voll und ganz beim wichtigsten Punkt: Verschlüsselung und Datenschutz. EnteFotos fühlt sich sicher an und ist eine tolle Alternative zu großen Cloud-Anbietern. Doch leider macht der frustrierend limitierte Foto-Editor die Nutzung im Alltag unnötig umständlich.
Was fehlt?
- Standard-Filter – Keine einfachen Presets wie "Vivid", "Warm" oder "Dramatic", die man von anderen Apps kennt.
- Text & Objekte – Keine Möglichkeit, Pfeile, Sticker oder selbst einfachen Text hinzuzufügen (selbst die iOS-Fotos-App kann das!).
- Intelligente Zuschnitte – Fehlende vorgegebene Seitenverhältnisse (1:1, 16:9 etc.) für Social Media oder Druck.
- KI-Features – Nichts wie automatische Verbesserungen, Helligkeitsanpassungen oder Retuschen, wie man sie von Google Fotos oder sogar der iOS-Fotos-App gewohnt ist.
Noch schlimmer: Selbst grundlegende Korrekturen (Helligkeit, Kontrast, Sättigung) fühlen sich umständlich und unpräzise an. Für jede vernünftige Bearbeitung muss ich die Fotos erst in andere Apps exportieren – das zerstört den Workflow komplett.
Fazit:
Für rein sichere Backups ist Ente super, aber als tatsächliche Alternative zu Google Fotos oder iOS fehlt einfach zu viel. Schade, denn das Potenzial wäre da! Ich würde EnteFotos sofort regelmäßig nutzen, wenn der Editor endlich praktische, alltagstaugliche Funktionen bekäme – bis dahin bleibt sie leider nur eine Nischenlösung für Sicherheits-Fans.