Es ist bedauerlich, daß die FR sich hat in den Strudel des allgemeinen Rechtsrutsches in der Presselandschaft, sei es politisch oder ökonomisch, hat hineinziehen lassen. Als Student der 60-/70-er Jahre hatte ich als Mitglied des SDS sowie SHB die FR als eine der wenigen lesenswerten Zeitungen abonniert. Nun habe ich seit einiger Zeit festgestellt, daß sie sich, wie andere Zeitungen auch, auf das Niveau des rechtsreaktionären Liberalismus herabgelassen hat und sich weigert, einige Themen überhaupt anzusprechen. Sie weigert sich beispielsweise Kritik an der reaktonären Liberalisierungspolitik sowie Kritik am Territorialterrorismus und des Territorialfaschismus des Staates Israel zu veröffentlchen. Ich habe einen ausdrücklichen Hinweis von der Redaktion bekommen, daß es nicht erwünscht ist, den Staat Israel zu kritisieren. weiter hat man neuerdings im Netz nicht mehr die Möglichkeit Leserbriefe zu schreiben, sie kommen als unzustellbar zurück und die FR Redaktiongibt wirklich infantil dumme Antworten wenn man darum bittet, die aktuelle e-mail Anschrift für Leserbriefe mitzuteilen. Hier hat die FR einen regelrechten „Elfenbeinturm“ um sich aufgebaut. Nicht nur, daß das formular zur Kontakt aufnahme und zum Versuch, einen Leserbrief zu verfassen an die deutsche Bürokratie und an typisch deutsches Antragsformular erinnert; die Art und Weise, daß man irgendwelche Bildchen ankreuzen soll, erinnert an ein regelrechtes Kindergarten Niveau.